Wahl der richtigen Shop-Software

By Berkay at 21 November, 2009, 4:43 pm

Wenn man in der Marketing-Branche unterwegs ist, schaut man sich natürlich auch gerne mal Online-Shops von anderen Händlern an. Oftmals entdeckt man sehr kreative Umsetzungen, aber auch grauenvolle und miserable. Bei den schlechten Umsetzungen merkt man auf dem ersten Blick, dass eine Shop-Software, wie XT:Commerce oder OS Commerce, einfach als Basis genommen wurde ohne jegliche Änderungen durchzuführen. Dies sollte vermieden werden.

Natürlich ist die Wahl eines Shop-Systems Geschmacksache, jedoch wird es einige Fachleute geben, die sagen, dass XT:Commerce zum Einsatz kommen sollte. Es sollte aber immer das CMS (Content Management System) gewählt werden, welches verschiedene Möglichkeiten offen hält und zukunftstauglich ist.

Es gibt einige Hoster, die ein Shop-System integriert haben und für Anfänger besonders geeignet ist. Jedoch ist dies für größere Händler abzuraten, da die Variation im Shop eingeschränkt ist und demnach suboptimal ist.

Um eine gründliche Analyse des eigenen Shops durchziehen zu können, benötigt man auf alle Fälle eine umfangreiche Statistik. Dies könnten zum Beispiel die Besucherzahlen sein, jedoch interessiert einen Händler vielmehr wie viele Verkäufe von einer Ware stattgefunden haben. Darauf sollte das Augenmerk liegen.

Funktionen, die für das Marketing eines Shops wichtig sind

Jeder Geschäftsführer hat seine eigene Ansicht und Arbeitsweise. Trotzdem sollte ein Shop viele Möglichkeiten haben, um die Kreativität nicht einzuschränken.

Wir haben für Sie die wichtigsten Funktionen aus der Marketingansicht zusammengefasst.

Besucherstatistik

Für uns sollte wichtig sein, dass wir wirklich jeden Benutzer auf dem Shop statistisch erfassen. Welche Seiten er besucht, woher er kommt, und so weiter. Es sollte dargestellt werden, ob ein Besucher von einem Newsletter kommt oder von Social Networks wie Twitter oder Facebook.

Analysedaten exportieren

Es gibt glaube ich kein Tool auf dem Markt, der es erlaubt, relevante Daten in eine Statistik zu vereinen. Der Export von Analysedaten sollte jedoch möglich sein. Denn was nützt einem eine Statistik, wenn man sie nicht anderen vorzeigen kann?

Kompatibilität

Der eine oder andere Shopbetreiber wird sich wahrscheinlich verärgert haben, warum ausgerechnet seine Waren nicht mit der verwendeten Software kommunizieren. Alles, was nicht nach dem eigenen Wunsch funktioniert, kann von einem externen Dienstleister erledigt werden. Die Kosten dafür sollten eingeplant werden.

Optimierung für Suchmaschinen

Was heutzutage sehr wichtig geworden ist, ist die Optimierung des eigenen Shops für die Suchmaschinen. XT:Commerce zum Beispiel ist dafür bekannt, dass es sehr viel Optimierung benötigt, um auf eine ideale Position in einer Suchmaschine zu gelangen. SEO ist hierbei ein gutes Stichwort.

Die Multishop-Fähigkeit

Dieses Feature ist nicht unbedingt notwendig, jedoch wenn man in den oberen Kategorien der verschieden Shops stehen möchte, dann schon. Einen Kunden in einen anderen Shop weiterzuleiten ohne dass dieser sich neu registrieren muss, ist wirklich sehenswert und als etwas Besonderes einzustufen.

Erweiterbarkeit durch PlugIns

Es ist echt mühselig für jede Kleinigkeit einen Programmierer zu finden. Die Lösung für das Problem ist das Feature mit den PlugIns. Mit einfachen Mausklicks ist es möglich, seinen eigenen Shop zu erweitern, ohne dabei zu wissen, welcher Quellcode dahinter steckt. Muss man auch nicht.

Kosten

Es ist jedem klar, dass die Kosten sehr stark schwanken können. Zwischen Gratis bis hin zu unbezahlbar ist alles vorstellbar. Wenn das Budget beschränkt ist, sollte man versuchen das Maximale daraus zu holen. Die einen investieren mehr in das Design des Shops, die anderen legen Wert auf wichtige Funktionen und setzten daher auf die Benutzerfreundlichkeit.

Fazit

Jeder sollte genau abschätzen können welche Funktionen eingesetzt werden sollen. Daraus sollte das Budget angepasst werden.

Welche Shop-Software setzt ihr ein? Was könnt ihr aus eigenen Erfahrungen heraus berichten? Schreibt euer Feedback hier hinein.

BayOrbital

Categories : Allgemein

Comments
H.P. 7. Dezember 2009

Eigentlich kratzt der Artikel nur an der Oberfläche.

Um erfolgreiches Marketing für Onlineshops betreiben zu können muss das Shopsystem einiges mehr bieten können, so ist SEO heutzutage überall in mehr oder weniger guter Ausprägung enthalten, damit Umsätze zu generieren dauert aber vergleichsweise lange oder ist teilweise unmöglich (Stichwort Konkurrenzsituation) und muss mit viel Aufwand begleitet werden.

Oftmals helfen nur externe Maßnahmen um schnell zu Umsätzen kommen zu können, hier bieten sich zahlreiche Lösungen an, beispielsweise Affiliate Marketing, Preisvergleichsmarketing, Bannermarketing, Marketplaces oder Keyword Advertising Kampagnen.

Bei all diesen Marketingformen gibt es Unterscheidungen in payperview, payperclick, payperlead und paypersale Kampagnen, zudem in Risikoabstufungen für den mittel- bis langfristigen Betrieb des Onlineshops, beispielsweise bei den Nebenwirkungen auf die SEO oder der Abhängigkeit des Shops von den Drittplattformen.

Daher ist es für alle Formen externen Marketings sehr wichtig über detaillierte Informationen zur jeweiligen Marketingform zu verfügen sowie über geeignete Tools zur Messung der Effektivität, so ist es beispielsweise einfach bei payperclick Kampagnen große Mengen Geld zu verbrennen (eine Menge Shopbetreiber dürfte diese unschöne Erfahrung bereits gemacht haben).

Hier scheitern die meisten Systeme, egal ob aus dem kommerziellen oder aus dem Open Source Bereich. Da selten integrierte Tools zur Verfügung stehen werden (auch und gerade von Agenturen) externe Varianten genutzt mit teilweise grotesken Auswirkungen (beispielsweise die Effektivität einer Marketingform mit einem Analysewerkzeug desselben Anbieters zu überprüfen).

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