Marketing im Online-Shopping-Bereich
By Berkay at 18 Dezember, 2009, 12:22 pm
Es ist wahrscheinlich wohl jedem klar, dass ein Onlineshop nur viel verkaufen kann, wenn er auch viele Besucher hat. Zwar kann es den einen oder anderen Besucher geben, der sich möglicherweise auf den Shop verirrt hat und einen Kauf tätigt. Dies ist aber die Seltenheit. Um einen erfolgreichen Onlineshop zu betreiben, sollte man versuchen, seine Produkte auf Preisvergleich-Seiten aufzulisten. Wie die Auflistung auf diesen Webseiten genau funktioniert, wird hier nun erläutert.
Preisvergleich-Suchmaschinen sind erst mal dazu da, um potenzielle Kunden zu gewinnen. Denn wer auf einer Preisvergleich-Seite unterwegs ist, wird auch möglicherweise einen Online-Kauf durchführen. Besser gesagt: Die Besucher von diesen Portalen haben ein größeres Interesse etwas in naher Zukunft zu kaufen. Damit wurde ein Vorteil von diesen Anbietern gezeigt. Ein anderer Vorteil liegt darin, dass man die volle Kostenkontrolle über die Schaltung von Anzeigen hat, im Gegensatz zu AdWords zum Beispiel. Denn hier werden immer dieselben Kosten pro Klick berechnet. Nachteilig kann es allerdings werden, wenn man sehr viele billige Produkte anbietet. Aber dies ist kein Grund diese Art von Marketing nicht zu betreiben, da es zu den beliebtesten aller Marketing-Strategien für Onlineshops zählt und wenn man es auch noch richtig anstellt, auch zu den erfolgreichsten.
Nun, wie kann ein Onlineshop-Betreiber seine Daten an eine Preissuchmaschine übermitteln? Geht es denn ohne weiteres?
Die Frage ist mit einem eindeutigem „ja“ zu beantworten. Die einzige Voraussetzung für den Betreiber eines Shops ist, dass er seine Produktdaten als Datei abspeichern kann. Anschließend kann er diese an eine Preisvergleich-Seite übermitteln.
Fast jede Preisvergleich-Suchmaschine bevorzugt die klassische CSV (Comma Seperated Values)-Datei. In diese Datei werden alle Produktdaten automatisch exportiert und meistens mit Komma oder Tabs getrennt dargestellt. Unterschieden wird bei den Preisvergleichen meist nur noch in den Bezeichnungen der Spalten, wie Artikelname, Beschreibung usw.
Nahezu jedes Shopsystem besitzt die Funktion, seine Produkte in eine Datei zu exportieren und anschließend über das Content Management System (CMS) an die Preisvergleiche zu verschicken. Somit wäre dies kein Problem für euch. Vorher muss allerdings eine Anmeldung bei den diversen Preisvergleich-Anbietern erfolgen, weil eine regelmäßige Abrechnung von euren Produkten erstellt wird. Hier kommt auch schon die Unterscheidung. Die sog. „Klick-Rate“ variiert bei fast allen Anbietern, so dass man leicht den Überblick verlieren kann. Eine Preisvergleich-Seite kann 6 Cent für einen Klick verlangen, die andere wiederum 30 Cent. Aber hier müsst Ihr besonders aufpassen. Denn ein teurer „Cost per Klick“ bedeutet nicht auf Anhieb, dass mehr potenzielle Käufer auf dieser Seite unterwegs sind. Daher sollte man schon selber auf manuelle Suche gehen und diverse Preisvergleich-Anbieter testen, um sich selber einen Überblick zu verschaffen.
Um erfolgreich mit den Preisvergleich-Anbietern zu sein, habe ich euch eine Zusammenfassung mit Tipps erstellt, wo Ihr alles auf einen Blick findet.
Passende Preisvergleiche auswählen
Verkauft Ihr zum Beispiel Notebooks, solltet Ihr nach einem Preisvergleich-Anbieter suchen, der seine Stärken in diesem Bereich aufweist. Eine Preisvergleich-Seite auszuwählen, die nichts mit dem Thema Notebooks am Hut hat, wäre eine falsche Auswahl.
Beschreibungen eurer Artikel
Wenn Ihr noch unvollständige oder sogar fehlerhafte Artikelbeschreibungen in eurem Shop mitführt, so solltet Ihr aufpassen, dass Ihr diese nicht mit exportiert. Auch Artikel ohne Bilder sollte Ihr nicht mit exportieren, weil diese keinen guten Eindruck beim Betrachter hinterlassen.
Landingpages & Deeplinks
Was Ihr tunlichst beachten solltet, ist, dass der Besucher mit Hilfe des Links auf diejenige Seite geleitet wird, wo auch dieselben Produktdaten zu finden sind, wie auf der Preisvergleich-Seite beschrieben worden ist. Denn ansonsten klickt der Benutzer die Seite so schnell wieder weg, wie er sie auch geöffnet hat.
Versandkosten
Die Versandkosten sollten immer auf den Preisvergleich-Anbietern mit aufgelistet werden. Einige Preisvergleiche liefern nämlich gleich die Summe aus Preis und Versandkosten. Wenn die Versandkosten nicht direkt auf Preisvergleiche eingebunden werden, so schrecken sich die meisten Benutzer zurück, wenn sie merken, dass die Versandkosten zu dem Produkt noch dazu addiert werden müssen.
Aktualisierung der Produktdaten
Was äußerst wichtig und unbedingt eingehalten werden muss, ist die Aktualität bei seinen aufgelisteten Produkten. Deprimierend für einen Benutzer kann es sein, wenn der jeweilige Artikel nicht mehr lieferbar ist. Alles was einen Kunden zum Kauf anregen könnte, sollte permanent überprüft und auf den neuesten Stand gebracht werden.
Überwachung
Eine Überprüfung in Bezug auf den Wettbewerb mit der Konkurrenz sollte generell immer erfolgen. Aber hier sollte man genau aufpassen. Wenn der Wettbewerber meint, dass er sein Produkt um ein paar Cent senken müsse, um an der Spitze der Liste zu stehen, so solltet ihr Ihn es lassen. Denn es lohnt es sich nicht für euch, wenn ihr keinen vernünftigen Ertrag von euren Produkten mehr sieht, weil gleichzeitig auch die Klickkosten steigen.
Tracking von Besuchern
Es ist wirklich schade, wenn hunderte oder sogar tausende von Besuchern auf die Seite gelockt werden, aber dann schließlich keiner oder wenige dieses Produkt bestellen. Daher solltet Ihr genauestens über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten, wie die Konversionsrate sich entwickelt hat und ob es sich wirklich lohnt, das Produkt weiterhin in der Preisvergleich-Suchmaschine aufzulisten.
Kostenkontrolle
Manchmal kann es passieren, dass ein Produkt der „Renner“ wird und jeder das Produkt erwerben möchte. Wenn dieser Moment auftritt, so solltet Ihr schleunigst darauf reagieren. Wenn Ihr nicht von den übermäßig hohen Klickraten überrannt werden wollt, könnt Ihr eine sogenannte Obergrenze für eure Produkte einrichten. Sobald die Obergrenze erreicht worden ist, wird das Produkt nicht mehr aufgelistet und Ihr erspart euch sehr viele Ärgernisse.
Fazit
Wir Ihr wahrscheinlich selber gemerkt habt, gibt es sehr viele Möglichkeiten, um ein erfolgreiches Onlineshop-Marketing zu betreiben.
Was denkt Ihr nun darüber? Waren die Tipps hilfreich für euch?

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