iPhone Apps und die Markteinführung

By Berkay at 23 Februar, 2010, 9:05 pm

Es ist noch nicht allzu lange her, da spielten iPhone-Apps keine große Rolle. Doch, wie sieht es heute damit aus? Sehr positiv würde ich sagen, denn jeder spricht über die Apps und die Verwendbarkeit. Sogar Unternehmen reden darüber und für diese öffnen sich sogar zahlreiche neue Möglichkeiten. Wir sollten uns aber nun fragen, wann die Zeit reif ist, bis ein Unternehmen sein eigenes App auf den Markt bringt. Wie sollte die App aufgebaut sein oder wie die Vermarktung? All diese Fragen und andere werde ich Ihnen nun versuchen zu erläutern.

Lohnt sich ein iPhone-App für Ihr Unternehmen?

Genau diese Frage sollte sich ein Unternehmen stellen. Auch wenn das iPhone gerade im Trend ist, sollte man überlegen, ob ein App wirklich Sinn macht. Innovationen können schnell eine Stolperfalle darstellen. Daher sollten die jeweiligen Entscheider im Klaren sein, welche Informationen und Dienste sie übermitteln möchten.

Überprüfung der Zielgruppe(n)

Möchte die eigene Zielgruppe eigentlich ein mobiles App? Diese Frage sollte man sich auch stellen, denn nicht jeder Online-Benutzer ist automatisch an einer iPhone-App interessiert. Oder ist man am überlegen, ob man eine neue Zielgruppe anspricht und für diese entsprechend eine Applikation konstruiert? Ist diese Fragestellung geklärt, kann man den nächsten Schritt einleiten. Inwieweit möchte nun diese Zielgruppe sich mit der mobilen App beschäftigen und welchen Anspruch an die App haben sie? An dieser Stelle sollte man die Charakteristika einer Zielgruppe kennen oder selber eine neue Befragung durchführen.

Der Fun-Faktor und die Lösung für ein Problem

Viele Apps existieren nur aus einem Grund: Spaß! Eine App muss nicht zwingend einen Einsatz im Alltag bewältigen, sondern sie muss im Alltag den Begleiter spielen. Aber Spaß reicht alleine nicht aus: Obendrein sollte die App eine Lösung für ein bestimmtes Problem aufzeigen und durch seine Funktionalität trumpfen. Damit die Vermarktung des Apps angekurbelt wird, sollte die App selbstverständlich im App-Store zu finden sein. Aber auch hier müsst hier aufpassen: Wenn Ihr eure App für einen hohen Preis anbietet, werdet Ihr wesentlich weniger Benutzer ansprechen können, als wenn Ihr die App preiswerter anbietet. Denn viele Benutzer wollen eine App auch nur testen.

Gestaltung und Konzept

Bei der Gestaltung solltet Ihr darauf achten, dass Ihr nicht zu viele Sachen aneinanderreiht. Denn weniger ist manchmal mehr. Je einfacher eine Navigation oder die Menüpunkte angeheftet sind, desto schneller kann sich der Benutzer mit der App anfreunden. Möchte man trotzdem aber mehr Menüpunkte anordnen, so solltet Ihr darauf achten, dass diese eine logische Reihenfolge besitzen. Auch sollten Beschreibungen sehr einfach und verständlich gehalten werden, damit man auf Anhieb erkennen kann, welche Funktionen die App bietet.

Auf der grafischen Ebene solltet Ihr ebenfalls auf Einfachheit setzen und sinnlose Spielereien sein lassen. Es sollten klar definierte und eindeutige Icons eingesetzt werden, um den Benutzer nicht zu verwirren.

Programmierung

Um eine App entwickeln zu können, sollte man natürlich das benötigte Wissen der Programmierung sowie den Umgang mit dem Software Development Kit (SDK) von Apple mitbringen. Wenn die App für den Markt reif ist und vorzeigbar ist, muss diese von Apple freigegeben werden. Denn das Unternehmen achtet auf syntaktisch korrekte und technologisch einwandfreie Apps. Erst danach kann das App für den Store zugelassen werden.

Man muss bedenken, dass diese Prozesse sehr viel Zeit in Anspruch nehmen können, da es vorkommen kann, dass eine App nicht auf Anhieb angenommen wird. Daher sollte der Release-Termin eurer App flexibel bzw. geplant sein.

Erfolgskontrolle

Verwendet Ihr Online-Marketing Maßnahmen, um euer Produkt bekannter zu machen, so könnt Ihr Anhand des Traffics schon die Resonanz des Apps sehen. Allgemein gesehen aber erfolgt die Analyse und Verwaltung über iTunes Connect, also der Schnittstelle zwischen App Store und Entwicklern. Wer all dies nicht möchte, kann auch auf eine Alternativ-Lösung zugreifen: Man besorgt sich einfach das App-Reporting und vergleicht hierüber die Abrufzahlen.
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Sobald man die erste App entwickelt und veröffentlich hat, kann man daraus schon sehen, wie diese bei der Zielgruppe angekommen ist. Auch erkennt man, wie hoch der Anteil der Interessenten ist. Es kann aber auch leider vorkommen, dass eine App bei den Benutzern nicht ankommt und schnell in den Hintergrund rückt. Daher muss jedes Unternehmen für sich schauen, ob und wann sie sich für die mobile Station entscheiden wollen.

Was denkt Ihr über iPhone-Apps im Allgemeinen? Seid Ihr selber Entwickler oder nur Anwender? Hinterlasst euer Feedback dazu.

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