Fotografie & die Selbstvermarktung

By Berkay at 6 März, 2010, 3:07 pm

Fotografie & die SelbstvermarktungWas machen Sie, wenn Sie auf der Suche nach einem Fotografen sind? Sie beziehen sich etwa auf Fotografen, die von anderen empfohlen worden sind oder Sie gehen selber auf die Suche und schauen sich diverse Portfolios in der Online- und der Offline-Welt an. So sieht es für das Leben der Fotografen aus. Sie müssen sich von anderen Fotografen abheben können, um sich dem zukünftigen Kunden bemerkbar zu machen. Und hier könnte Social Media sehr gut eingesetzt werden, um Ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Sei es durch Blogs, Twitter oder Facebook. Alle diese Angebote bieten dem Fotografen die Möglichkeit, sich zu vermarkten.

Nun, in welchen Plattformen sollte sich ein Fotograf wirklich aufhalten? Wo bekommt er Feedback, die Ihn weiterbringt? Schlussendlich wird keiner an dem Anbieter Flickr vorbeikommen. Denn hier tummeln sich Fotografen aus allen Bereichen herum. Vier Milliarden veröffentlichte Bilder und Videos sprechen für sich. Aber auch andere Dienste können für den Fotografen sehr wertvolle Informationen liefern. Zum Beispiel die Fotocommunity, Photobucket oder Googles Picasa.

Aber alleine mit einem Account auf diesen Anbietern kann man sich nicht vermarkten. Das wird jedem einleuchtend sein. Man muss seine Bilder „taggen“, in thematisch passende Gruppen einordnen und Personen verlinken. Erst dann kann ein Bild wirklich bekannt gemacht werden. Hier ist ausführlicher aufgelistet, was für Möglichkeiten der Fotograf beim Veröffentlichten der Bilder hat:

Foto-Tagging

Durch das sogenannte „Tagging“ sind die Bilder auf alle Fälle einfacher über die Suche aufzufinden. Um erfolgreich zu „taggen“, sollte das Bild mit präzisen Angaben ausgestattet werden. Ist auf dem Bild eine Stadt zu sehen, sollte dies vermerkt werden. Auch die Rahmenbedingungen sind sehr wichtig, das heißt, ob es zum Beispiel tagsüber oder während der Nacht aufgenommen wurde.

Dateinamen aussagekräftiger gestalten

Verwenden Sie bei Ihren Dateien immer aussagekräftige Namen. So kann ein Bild sich von der Masse abheben und kann einem Themenbereich eingeordnet werden. Vermeiden Sie daher Standard-Namen wie „IMG_0001“ oder etwas Ähnliches.

Lizenz-Freigabe

Sie sollten dem Bild immer eine Creative-Commons-Lizenz beifügen. Denn so kann gewährleistet werden, dass andere Ihre Bilder lizenzfrei benutzen dürfen, zum Beispiel für einen Blog.

Feedback

Fragen Sie einfach Ihre Freunde oder Bekannte, ob Sie nicht Ihr Bild bewerten können. Denn so können Sie Ihre Online-Reputation aufbauen.

Möchten Sie als Fotograf Ihre Bilder als sogenannte Stockfotos anbieten, so sollten Sie auf Anbieter wie Shutterstock oder Fotolia zurückgreifen. Denn mit Hilfe dieser Plattformen werden Ihre Bilder anderen Personen angeboten, die vielleicht auf der Suche nach genau diesem Bild sind. Aber auch hier gelten dieselben Prinzipien, wie sie weiter oben beschrieben wurden. Fotos, die relativ gut „getaggt“ worden sind, lassen sich schneller finden und somit besser verkaufen.

Eine andere Art des Fotosharings könnte auch die Verbreitung in sozialen Networks wie Facebook sein. Hier gibt es die Möglichkeit, Bilder mit Verknüpfungen auszustatten, um die Aufmerksamkeit zu steigern.

Deutlich besser könnte es aber sein, wenn ein Fotograf eine eigene Webpräsenz besitzt, um sich darzustellen. Denn hiermit ergibt sich die Möglichkeit, die eigenen Leistungen gezielter darzustellen. Sie können dann auch die Webseite mit sozialen Netzwerken verknüpfen.

Allgemein gesehen gibt es verschiedene Möglichkeiten sich als Fotograf zu vermarkten. Daher sollte man selber entscheiden, welche Selbstvermarktung man vornimmt. Was denken Sie darüber? Kennen Sie einen Fotografen, der sich über das Internet erfolgreich etabliert hat?

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